Wanderung auf das Senkele
Am 29. April machte sich eine recht kleine Schar
(wir waren nur 16 Wanderer!) bei bedecktem Himmel auf ins Ostallgäu in die Nähe
von Seeg. Etwa 2 km südöstlich der Ortschaft beginnt der Höhenrücken des Senkele
und zieht sich weiter nach Osten hin, immer parallel zu den Allgäuer Alpen.
Je weiter wir uns den Höhenzug
hinauf arbeiteten, umso mehr riss der starke Föhnwind den Himmel von den Bergen
her auf und wir konnten in vollen Zügen die wunderbare Aussicht auf das ganze
Füssener Land mit seinen sanften Hügeln und Seen genießen. Zurzeit stehen ja
alle Wiesen in vollster Löwenzahn-Blüte, so dass man sich an den Farben, die
sich da bieten, kaum satt sehen kann, zumal im Hintergrund die prächtige
Bergkulisse blau und weiß leuchtet. Man hat von dort oben ein wirklich
einmaliges Bergpanorama vor sich, und wenn man da bei dem warmen Föhnwind auf
einem "Bänkle" sitzend die Welt unten betrachtet, so kommt einem ganz von selbst
der Refrain des Allgäu-Liedes in den Sinn: O Allgäu mein, wie schön bist du!
So eine Wanderung wäre aber
natürlich ohne eine zünftige Einkehr nur halb so schön. Gegen 12:15 Uhr trafen
wir an der Alpe Beichelstein ein, wo wir uns bei deftigen Gerichten (Kässpatzen,
G'schwollene, Wurstsalat usw.) auf der schönen Aussichtsterrasse niederließen.
Wanderfrau Ingeborg
hatte ja schon vorher für uns
reservieren lassen, so dass wir dort gut Platz fanden.
Gegen 14:30 Uhr waren wir dann
wieder am Parkplatz angelangt und fuhren wieder - einige machten noch einen
Abstecher in die Seeger Kirche - Richtung Kempten. Unserer Wanderfrau Ingeborg
für die herrliche Wanderstrecke vielen Dank.
Bei dieser Gelegenheit mussten wir aber auch eine
beunruhigende Nachricht erfahren: Unser Tenor Peter Herb,
der sonst immer bei den Wanderungen dabei war, hat sich gestern bei einem Sturz
vom Fahrrad schwere Verletzungen zugezogen und liegt im Krankenhaus. Wir alle
hoffen inständig, dass er bald wieder gesund wird und wünschen ihm von hier aus
eine vollständige Genesung.